Vollformatsensor

Vollformat - Vollformatsensor

Vollformatsensor ist die Bezeichnung für einen 36 x 24 mm grossen Bildsensor einer Digitalkamera. Jede Digitalkamera verfügt über einen Bildsensor (CCD-Element). Diesen Bildsensor gibt es in verschiedenen Flächengrössen, Vollformat 36 x 24 mm, APS-C 25 x 17mm, APS-H 30 x 17mm, four-thirds 4/3 17,3x13mm. Der Begriff Vollformat lehnt sich dabei an den 35-mm-Kleinbildfilm an, der bei analogen Kameras weit verbreitet eingesetzt wurde. Der Kleinbildfilm war der Standard für analoge Kameras, sowohl im Massenmarkt als auch im professionellen Bereich der Fotografie.

Volllformatsensor

 

Als der Markt für Fotografie sich langsam von analogen Kameras auf Digitalkameras hin umstellte, standen zu Beginn aus technischen Gründen und wegen hoher Kosten nur kleinere Bildsensoren, wie z.B. APS-C 23 x 15 mm und APS-H, 30 x 17mm, zur Verfügung. Die kleineren Bildsensoren machten es den nicht so versierten Fotografen zu Beginn schwer sich umzustellen. Die Fotografen waren es bei analogen Aufnahmen, Verwendung des üblichen Kleinbildfilms und ihrer Objektive gewohnt, dass sich ein bestimmter Blickwinkel und eine bestimmte Brennweite ergeben musste. Bei den kleineren Bildsensoren von Digitalkameras ergibt sich im Vergleich zu dem gewohnten Format bei analogen Aufnahmen mit Kleinbildfilm ein kleinerer Bildwinkel und eine scheinbare Brennweitenverlängerung.

Ab dem Jahr 2000 wurden dann Bildsensoren im Vollformat (Vollformatsensor) serienmässig.

Gegenüber den kleineren Bildsensoren, wie APS-C und APS-H, die heute nahezu nur noch in Kompaktkameras eingebaut werden, ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Der Vollformatsensor hat eine grössere Fläche. Auf diesem Bildsensor sind eine grosse Anzahl von Bildpunkten (Pixel), üblich bis 20 MBit. Je weniger Pixel je Quadratmillimeter oder Inch auf dem Bildsensor sind, umso grösser ist der Abstand zwischen den Pixeln. Das bedeutet, dass die Signale auf den einzelnen Pixeln sich mit Signalen der umliegenden Pixel weniger mischen können. Bei Bildsensoren mit grösserer Fläche ist das Bildrauschen dann geringer als bei flächenkleineren Bildsensoren. Weitere Informationen zum Bildrauschen findet ihr in unserem Kameralexikon unter ISO-Wert und Bildrauschen.

 

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Bildrauschen

Bildrauschen Digitalkameras  

Ein Bildrauschen ist als willkürlich verstreute Farbpunkte (Pixel) oder als Helligkeitsrauschen, -abweichend helle Punkte-, auf einer Digitalaufnahme zu erkennen. Die Farbpunkte oder das Helligkeitsrauschen hat mit dem eigentlichen Bild nichts zu tun und überlagert das Bild nur. Am leichtesten erkennt man Bildrauschen auf dunklen Bildteilen. Jede Digitalkamera hat ein Maß an Grundrauschen (Rauschanteil), wie in diesem Foto zu sehen:


Bildrauschen

 

Dieses Grundrauschen wird in der Regel nicht wahrgenommen. Wer nicht professionell Aufnahmen macht oder seine Aufnahmen nur in einer kleinen Größe ausdrucken möchte, dürfte allgemein kein Problem damit haben, siehe folgendes Foto:

Bildrauschen ist bei kleineren Bildformaten kaum sichtbar


Technischer Hintergrund des Bildrauschens

Um zu verstehen, wie Bildrauschen entsteht, ein wenig Technik dazu: Jede Digitalkamera verfügt über einen Bildsensor (CCD-Element). Diesen Bildsensor gibt es in verschiedenen Flächengrössen, Vollformat 36x24 mm, APS-C 23x15mm, Four Thirds 4/3 17,3x13mm. Auf dem Bildsensor sind eine grosse Anzahl von Bildpunkten (Pixel). Übliche Werte dafür sind 4 bis 20 MBit. Jede digitale Aufnahme ist eine Zusammensetzung aus diesen Pixeln, die wegen ihrer geringen Grösse meist vom Auge nicht gesehen werden können. Je mehr Pixel je Quadratmillimeter oder Inch auf dem Bildsensor sind, umso kleiner sind diese Pixel und umso geringer ist der Abstand zwischen den Pixeln. Das bedeutet, dass die Signale der einzelnen Pixel sich mit Signalen der umliegenden Pixel mischen können. Ob das mehr oder weniger geschieht ist von der Qualität des Bildsensors und dem nachgeschalteten Signalverstärker abhängig. Auch die von Dir vorgenommenen Einstellungen an deiner Digitalkamera spielen damit hinein, wie die ISO Einstellung. Für weitergehende Informationen dazu sieh auch in unserem Kameralexikon unter dem jeweiligen Stichwort nach. Zusätzlich spielt hinein, ob du schon längere Zeit durchgehend Aufnahmen machst. Dann erwärmen sich die elektronischen Bauteile in deiner Digitalkamera und das Bildrauschen nimmt zu.

 

Bildrauschen vermeiden

Was kannst Du machen, um störendes Bildrauschen zu vermeiden?

Während des Aufnehmens
• Stelle auf deiner Digitalkamera auf einen möglichst niedrigen ISO-Wert ein. Verwende dazu bei nicht ausreichenden Lichtverhältnissen ein Stativ oder suche einen festen Platz zum Anlehnen der Digitalkamera. So vermeidest du Unschärfen durch „Verwackelungen“.
• Aufnahmen, bei denen ein Bildrauschen kritisch seine könnte, machst du am besten zu Beginn deiner Aufnahmen.

Während der Nachbearbeitung
• Je weniger Pixel der Bildsensor deiner Digitalkamera hat, desto mässiger sollte die Vergrösserung ausfallen.
• Es gibt Software zum Entrauschen von Digitalaufnahmen.

 

Fazit:
Ganz allgemein solltest du eine Digitalkamera kaufen, die deinen Anforderungen entspricht. Bist du professioneller Fotograf oder machst du nur Momentaufnahmen? Wenn du da deinen Platz gefunden hast, dann sieh dir entsprechende Gerätetests an. Eine Digitalkamera für 200 Euro hat nur selten die Qualität einer für 600 Euro. Ausnahmen sind möglich.

 

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ISO - International Standardisation Organisation

ISO-Empfindlichkeit für Digitalkameras 

Sicher ist vielen von euch noch die Filmempfindlichkeit, angegeben in ASA oder DIN, bekannt. Der Wert steht z.B. auf den Rollen für Kleinbildfilme. Dieser Wert nennt die Lichtempfindlichkeit eines Films oder auch einer Filmplatte für analoge Kameras.  Heute heißt die Bezeichnung ISO (ISO = International Standardisation Organisation). Für die Bezeichnung in ISO, ASA und DIN gilt: Je höher der Wert ist, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit eines Films oder einer Filmpatte.

Bei der ISO-Empfindlichkeit für Digitalkameras ist das genauso. Dieser ISO-Wert kann dort per Anwahl am Gerät als ISO-Wert eingestellt werden. Die Einstellung ist üblich, aber nicht bei allen Digitalkameras vorhanden.

Beispiel: SONY alpha 77

ISO Bedienknopf Beispiel Sony alpha 77

               Iso Einstellung Kameramenü Beispiel Sony alpha77

 

Mit der Einstellung des ISO-Wertes an deiner Digitalkamera beeinflusst du die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors und die Verschlusszeit. Weitere Einstellmöglichkeiten für ein passend belichtetes Bild sind der Blendenwert und die Belichtungszeit. Darüber berichten wir an anderer Stelle in unserem Lexikon.

Lichtempfindlichkeit des Bildsensors 

Wie bei der Filmempfindlichkeit gilt auch hier: Je höher der, an der Kamera eingestellte ISO-Wert ist, desto lichtempfindlicher nimmt deine Kamera auf. Die Digitalkamera ist dann auf eine höhere (Grund-)Lichtempfindlichkeit eingestellt. Dadurch ist es dann möglich auch bei weniger Umgebungshelligkeit gute Aufnahmen zu machen. Du brauchst dann weniger Licht, -Umgebungslicht oder Ausleuchtung-, für eine gelungene Aufnahme.

Verschlusszeit (Zeit während der der Verschluss geöffnet ist)

Die Verschlusszeit und die Blende betreffen beide dasselbe Objekt, nämlich die Abdeckung des Bildsensors, sind aber etwas Verschiedenes. Informationen dazu in unserem Kameralexikon. Wir beschäftigen uns hier nur mit der Verschlusszeit.

Da die Einstellung der ISO-Empfindlichkeit neben der (Grund-) Lichtempfindlichkeit auch die Verschlusszeit der Digitalkamera beeinflusst, ergibt sich hierdurch für die meisten Anwender ein günstiger Nebeneffekt. So wird die Gefahr einer „Verwackelung“ der Aufnahmen bei höher eingestellten ISO-Werten verringert. Der Verschluss ist dann eine kürzere Zeit geöffnet, die Dauer der Belichtung ist geringer. Hinweis: Das ist möglich, da der Bildsensor empfindlicher auf Licht reagiert.

Bei geringen ISO-Werten, längeren Öffnungszeiten des Verschlusses, ist es deshalb vorteilhaft ein Stativ zu verwenden oder einen festen Untergrund für die Kamera zu finden.

Die Erhöhung eines eingestellten ISO-Wertes von 200 auf 400 verkürzt die Verschlusszeit um 50%, also um die Hälfte, ohne dabei die Blendeneinstellung zu ändern. Die Beschreibung zur Funktion der Blende kannst du unter dem entsprechenden Punkt in unserem Kameralexikon finden.

Der ISO - Wert - kein Licht ohne Schatten

Da es aber bekanntlich kein Licht ohne Schatten gibt, hat ein höher eingestellter ISO-Wert auch seine Schattenseite. Dazu ein bisschen Technik: Jede Digitalkamera verfügt über einen Bildsensor (CCD-Element). Diesen Bildsensor gibt es in verschiedenen Flächengrössen, Vollformat 36x24 mm, APS-C 23x15mm, Four Thirds 4/3 17,3x13mm.  Auf diesem Bildsensor sind eine grosse Anzahl von Bildpunkten (Pixel), üblich von 4 bis 20 MBit. Jede digitale Aufnahme setzt sich aus vielen Pixeln  zusammen, die meist vom Auge nicht gesehen werden können. Diese Pixel bestimmen die grobe oder feine Rasterung einer Aufnahme. Je mehr Pixel sich auf dem Bildsensor befinden, desto feiner gerastert ist die Aufnahme. Die Anzahl der Pixel wird von Bedeutung bei einer starken Vergrösserung der Aufnahme, weil eine erhebliche Vergrösserung, z.B. bei 9x9cm auf DIN A3,  die Pixel als kleine, farbige Punkte sichtbar macht. Man spricht dann von einem groben Raster. Nun könnte man meinen, dass dann ja viele Pixel die Lösung darstellen würden. Dem ist leider nicht so und jetzt kommen wir wieder zum ISO-Wert. Je mehr Pixel  je Quadratmillimeter oder Inch auf dem Bildsensor sind, umso kleiner sind diese Pixel und umso geringer ist der Abstand zwischen den Pixeln. Das bedeutet, dass die Signale auf den einzelnen Pixeln sich mit Signalen der umliegenden Pixel mischen können.

Wenn nun der eingestellte ISO-Wert erhöht wird, dann wird die (Grund)Lichtempfindlichkeit erhöht, dann entsteht auch zunehmend ein sogenanntes Bildrauschen, das als willkürlich verstreute Farbpunkte (Pixel)  auf der Aufnahme zu erkennen ist. Diese Punkte erkennt man im Besonderen auf dunklen Bildteilen. Allgemein gilt: Je höher der eingestellter ISO-Wert, desto höher das Bildrauschen.

Fazit:

Um eine bestmögliche Aufnahme zu machen, muss der passende ISO-Wert auf deiner Digitalkamera eingestellt werden. Dabei gilt: Je geringer die Umgebungshelligkeit ist, desto höher muss der eingestellte ISO-Wert sein. Der ISO-Wert sollte aber nicht willkürlich hoch gestellt werden, sondern so gering wie möglich sein, um das Bildrauschen klein zu halten.

Folgende Werte haben sich aus der Praxis als Richtwerte ergeben:

ISO 100-200               Aufnahme bei Sonne

ISO 400-800               bedeckter Himmel,  Abend

ab ISO 800                 in dunkleren Innenräumen, Nacht

 

 

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Blendenvorwahl

Blendenvorwahl (A/AV)

Blendenvorwahl A ©VIADAVINCI

Haben Sie den Modus A (Verschlusszeitautomatik/ Blendenvorwahl) eingestellt, so können Sie hier eine gewünschte Blende einstellen und die Kamera ermittelt die für die vorherrschenden Lichtverhältnisse passende Verschlusszeit.

Beispiel für eine Aufnahmesituation für Verschlusszeitautomatik (A/AV):

a.) Sie möchten eine Landschaft fotografieren und möchten alles, d.h. vom Vordergrund bis zum Hintergrund alles scharf abbilden. Wählen Sie in diesem Fall eine hohe Blendenzahl, wie z.B. Blende 11 oder 13.

b.) Sie möchten eine Landschaft fotografieren, es soll aber nur das Haus im Bildvordergrund scharf abbilden um es hervorzuheben. Fokussieren Sie auf das Haus und stellen Sie eine möglichst kleine Blendenzahl ein, wie z.B. Blende 2,8 oder 4,5. So erscheint das Haus scharf abgebildet und der Hintergrund bleibt unscharf.

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Anfahrt

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Tel:  040/ 84 87 87-70 * Fax: 040/84 78 08
Anfragen richten Sie gerne an:
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Szeneprogramme/ Motivprogramme von Digitalkameras

 

szeneprogramm

Digitalkameras Fotokameras verfügen über sogenannte Szeneprogramme oder auch Motivprogramme. Diese Programme sind entweder über einen Drehschalter oder über das Menü auswählbar.

Bei den Motivprogrammen wird herstellerspezifisch versucht, allgemeine Regeln für bestimmte Aufnahmesituationen in den Kameraeinstellungen festzulegen. So wird z.B. beim Programm Sport der Bildmodus auf Serienaufnahme gesetzt sowie eine kurze Verschlusszeit eingestellt.

Bei Landschaftsaufnahmen hingegen werden die Schärfe und Kontrast erhöht, oft die Blau- und Grüntöne angehoben und die Blende weit geschlossen, um eine große Schärfentiefe zu erzielen. 

Motiv- oder Szeneprogramme sind daher bei schnellen Schnappschüssen durchaus eine Hilfe, da sie in der Regel zu guten Fotoergebnissen führen.

  

Szeneprogramm Nachtaufnahme

Programmschalter

Programmschalter  

Der Programmschalter ©VIADAVINCIHochwertige Kompaktkameras, Bridge-Kameras und digitale Spiegelreflexkameras verfügen über einen Programmschalter wie hier abgebildet (Kleine Abweichungen je nach Kameramodell möglich). Der Programmschalter ermöglicht ein schnelles Umschalten zwischen den verschiedenen Aufnahmemodi.

In der Regel sind folgende Einstellungen möglich:

 

Auto

Programmautomatik

Blendenautomatik (S/TV)

Verschlusszeitautomatik (A/AV)

Manuell (M)

Szeneprogramme (SCN)

Videoprogramm

 

Bei einigen Kameras:

Art Programme  (ART) mit besonderen Bildeffekten, die direkt in der Kamera erzeugt werden, wie POP Art, Monochrom, Soft Fokus usw.  

Das Histogramm einer Digitalkamera

Das Histogramm

Histogramm mit ausgewogener Belichtung

Bei Digitalkameras gibt es in der Regel die Möglichkeit, bei der Aufnahme ein Histogramm zuzuschalten. Dies ist eine sehr hilfreiche Funktion bei der Beurteilung der Belichtung.

Ein Histogramm stellt die Helligkeitswerte des aufzunehmenden Fotos grafisch dar. Die horizontale Achse steht für die verschiedenen Tonabstufungen von dunkel (auf der linken Seite) zu den hellsten Tonwerten (rechts).

Eine ausgewogene Belichtung liegt vor, wenn sich die Balken des Histogramms über die gesamte horizontale Achse verteilen, wobei sich zur Mitte hin ein „Berg“ abzeichnet. Hier sind die Mitteltöne aufgezeichnet.

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Histogramm bei Unterbelichtung

Sind die Balken nach links verschoben, liegt eine Unterbelichtung vor (siehe Foto). Eine Verschiebung nach rechts zeigt eine Überbelichtung an.

 

 

 

 

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Belichtungskorrektur 

Funktionstaste Belichtungskorrektur

Während des Fotografierens kann eine Belichtungskorrektur über die dafür vorgesehene Taste an der Kamera vorgenommen werden. Nach Betätigen der Taste wird auf dem Display eine +/- Skala angezeigt.

Über ein dafür vorgesehenes Menürad der Kamera kann die Belichtungskorrektur vorgenommen werden. Beobachten Sie nach der vorgenommenen Veränderung das Ergebnis auf dem Histogramm.

Blendenautomatik (S)

Die Funktion der Blendenautomatik (S) bei DigitalkamerasProgrammwahlschalter auf  Blendenautomatik

Bei Auswahl der Einstellung S (Blendenautomatik) stellen Sie manuell die Verschlusszeit ein und die Kamera ermittelt die dazu passende Blende. Dieser Modus ist ideal, wenn Sie sich schnell bewegende Objekte „einfrieren“ wollen, also scharf abbilden (hohe Verschlusszeit) oder wenn Sie ein eine Bewegung bewusst unscharf darstellen möchten (lange Verschlusszeit). Der Buchstabe S steht für den Begriff "shutter". 

 

Beispiele für eine Aufnahmesituation mit der Blendenautomatik (S):

a.) Sie möchten einen Sportler in Aktion fotografieren und die Bewegung einfrieren: Wählen Sie dafür eine kurze Verschlusszeit wie z.B. 1/1000 Sek.

b.) Sie möchten das Wasser eines Springbrunnens weich und fließend darstellen oder Personen, die sich bewegen, in Unschärfe abbilden. Wählen Sie dafür eine lange Verschlusszeit ein, von 1/5 Sekunden. Die Kamera stellt die Blende automatisch so ein, dass die Belichtung insgesamt stimmig ist. (Siehe auch → Langzeitbelichtung)

Achten Sie auf die Warnzeichen auf Ihrem Display. Kann die Kamera aufgrund der herrschenden Lichtverhältnisse keine passende Blende für die gewählte Verschlusszeit einstellen, dann leuchten die entsprechenden Ziffern rot auf. Wenn Sie in diesem Moment auslösen, wäre ihr Foto über- oder unterbelichtet. In diesem Falle müssten Sie eine andere Verschlusszeit wählen.

 

 

 

Beispielfoto für kurze Verschlusszeit: Sportfotografie

Verschlusszeit: 1/640, Blende: f/6,3  ISO: 640  Brennweite: 200mm

Sportfotografie @viadavinci

 

Beispielfoto für lange Verschlusszeit: Wasserfall

Verschlusszeit 0,5 Sek  Blende  f/6,3   ISO 100 unter Verwendung eines Graufilters 

Lange Verschlusszeit @viadavinci

Das Automatikprogramm (Auto)

Das Automatikprogramm (Auto) 

Im Auto Modus ermittelt die Kamera selbsttätig die für die Aufnahmesituation angemessene Belichtung, Blendenöffnung und Verschlusszeit. In diesem Einstellungsmodus hat der Fotograf kaum Eingriffsmöglichkeiten in einzelne Kamerafunktionen. In der Regel ist die Belichtungskorrektur (+-) in diesem Modus noch zuschaltbar. Das Automatikprogramm ist auf dem Programm-Menürad meist als AUTO oder iAuto (intelligente Automatik) gekennzeichnet.

Das Automatikprogramm ist ideal für Einsteiger und für schnelle Schnappschüsse und führt zu guten Ergebnissen. Wer mehr Einfluss auf die Bildgestaltung nehmen möchte, sollte sich mit den Halbautomatikprogrammen

A (Blendenvoreinstellung/Verschlusszeit-Automatik) und S (Verschlusszeitvoreinstellung/ Blendenautomatik) beschäftigen.

 

 

 

 

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