Bridgekameras

Bridgekameras           Bridgekamera SP 820UZ ©Olympus

In Optik und Funktion sind Bridgekameras stark angelehnt an Digitale Spiegelreflexkameras. Statt Wechselobjektive haben sie jedoch fest eingebaute Objektive, die in der Regel über einen extremen Brennweitenbereich vom leichten Weitwinkel bis zum Telebereich verfügen (Megazooms).

Der Sensor ist hingegen meist so klein wie bei den Kompaktkameras, was sich letztendlich in der Bildqualität widerspiegelt.

Die Freunde der Bridgekameras genießen die Vorteile der variablen Brennweiten ohne Objektivwechsel. Zudem sind Einstellungen möglich, die die Kompaktkameras in der Regel nicht bieten: Die Modi AUTO (Automatikmodus), Programmautomatik (P), Blendenautomatik (S), Verschlusszeitautomatik (A) oder Manuell (M) stehen genau wie bei den „Großen“ zur Verfügung. Ebenso der RAW Modus für die fortgeschrittenen Fotografen, die Ihre Fotos am PC verlustfrei nachbearbeiten wollen.

Viele Bridgekameras haben einen eingebauten optischen oder elektronischen Sucher, was vor allem bei gleißendem Sonnenschein als Vorteil gegenüber Kompaktkameras angesehen wird.

Bei den langen Brennweiten ist Vorsicht geboten: Wird der extreme Tele-Bereich voll ausgeschöpft, besteht Verwackelungsgefahr. (Dies gilt allerdings bei allen Telezooms mit großer Brennweite). In diesem Fall sollte die Kamera aufgelegt werden oder der Zoom vorsichtshalber etwas zurück gefahren werden.

Preislich liegen die Bridgekameras zwischen den Kompakten und den Digitalen Spiegelreflexkameras. Aktuelle Modelle sind zwischen 350 Euro und 600 Euro zu haben.

 

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 13 Mai 2014 11:52

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